Alle Entwicklungen zu den Waldbränden im Liveblog
Über die Waldbrände in Frankreich und Spanien berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt in den heute-Nachrichten am 29.07.2026 ab 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen
30.07.2026, 04:53 Uhr
Waldbrände wüten in mehreren Ländern: Die Lage im Überblick
In Südeuropa wüten Waldbrände. Einige Flammen können eingegrenzt werden, doch neue Feuer brechen aus: in Frankreich, Spanien, Griechenland und in der Türkei. Die aktuelle Lage.
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30.07.2026, 00:34 Uhr
Schwerer Brand wütet in Spanien an Grenze zu Portugal
Im von Bränden heimgesuchten Spanien ist nun in einem Nationalpark an der Grenze zu Portugal ein schweres Feuer ausgebrochen. Wegen erheblichen Risiken für die Anwohner seien zwölf Ortschaften rund um die Gemeinde Fermoselle innerhalb des Parque Nacional Arribes del Duero evakuiert worden, teilt die Regionalregierung der Gemeinschaft Kastilien und León mit. Für zwei weitere Ortschaften wurden Ausgangsbeschränkungen angeordnet.
30.07.2026, 00:13 Uhr
Neue Waldbrände brechen in mehreren Regionen Frankreichs aus
In mehreren Regionen Frankreichs sind während einer Hitzewelle erneut Waldbrände ausgebrochen. Im südfranzösischen Departement Var, wo zuvor bereits Brände gewütet hatten, brach im Bereich der Kleinstadt Brignoles ein Feuer aus, wie das Departement am Abend mitteilt.
Ein erneutes Feuer wurde auch aus dem Wald von Fontainebleau südlich von Paris gemeldet, wo es vor zwei Wochen bereits gebrannt hatte.
29.07.2026, 22:39 Uhr
Drei Feuerwehrleute sterben im Kampf gegen Waldbrände
Die Feuer in Südeuropa fordern Todesopfer: Drei Feuerwehrleute sind bisher im Kampf gegen die Flammen gestorben. Die Behörden evakuieren inzwischen mehrere Dörfer.
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29.07.2026, 22:26 Uhr
Türkei: Brände in mehreren Urlaubsregionen
Waldbrände wüten auch in mehreren Urlaubsregionen in der Türkei. Angefacht werden sie von heftigen Winden. Staatschef Recep Tayyip Erdogan spricht am Mittwoch von 90 neuen Brandherden, von denen die meisten aber unter Kontrolle gebracht worden seien. Nach seinen Angaben kämpfen 3000 Einsatzkräfte in den Provinzen Mugla, Balikkesir, Antalya und Çanakkale im Süden und Westen des Landes gegen die Brände. Zum Einsatz kommen dabei rund 20 Löschflugzeuge, 58 Hubschrauber und 420 Feuerwehrlastwagen.
An einem Brandherd in der Provinz Mugla an der Südwestägäis sind fünf Flugzeuge und 18 Hubschrauber, mehr als 90 Fahrzeuge sowie hunderte Einsatzkräfte im Einsatz, wie das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft im Onlinedienst X mitteilt. "Mit den Löschmaßnahmen unserer Teams aus der Luft und am Boden arbeiten wir unermüdlich daran, das Feuer vollständig unter Kontrolle zu bringen", erklärt das Ministerium. Medienberichten zufolge ist die Autobahn zwischen den bei Urlaubern beliebten Städten Antalya und Fethiye wegen des Rauchs für den Verkehr gesperrt. Der private Sender NTV berichtet zudem, dass die antike Stätte von Olympos für Besucher nicht mehr zugänglich war.
29.07.2026, 22:16 Uhr
Höchste Feuerwarnung im Süden Griechenlands
Neben der Touristeninsel Kreta sind in Griechenland auch die Inseln Paros und Lesbos sowie in den Bezirken Messenien und Lakonien auf der Halbinsel Peloponnes von Waldbränden betroffen. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 Kilometern pro Stunde wüten dort Brände, wie die Behörden mitteilen. Demzufolge werden rund zehn Dörfer auf Paros vorsorglich evakuiert. Auf Lesbos kämpfen 50 Feuerwehrleute und sechs Löschflugzeuge gegen die Flammen in der Nähe einer Mülldeponie. Das Ministerium für Katastrophenschutz gibt für Donnerstag die fast höchste Feuerwarnung für mehrere Gebiete aus, darunter Kreta, den Großraum Athen, den Osten der Peloponnes und die meisten Inseln in der Ägäis.
Wichtige Meldung
29.07.2026, 22:02 Uhr
Griechenland: Drei Feuerwehrleute bei Kampf gegen Waldbrände gestorben
Auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta sterben am Mittwoch zwei Feuerwehrleute beim Kampf gegen die Flammen, wie die Feuerwehr mitteilt. Ein weiterer Feuerwehrmann wird in der Nähe des Hafens Gytheio auf der Halbinsel Peloponnes leblos aufgefunden, die genaue Todesursache ist zunächst aber unklar. In mehreren Gegenden des Landes brechen weitere Feuer aus. Ein örtlicher Gemeindevertreter sagt dem Sender ERT, das Feuer auf der Urlaubsinsel Kreta sei "außer Kontrolle" und bereits mehr als 15 Kilometer lang. Die beiden Feuerwehrleute seien am Rande eines Berges nahe der Stadt Rethymno im Westen von Kreta in ihrem Löschfahrzeug von den Flammen eingeschlossen worden, berichtet der Sender. Die Feuerwehr auf Kreta entsendet nach eigenen Angaben mehr als 150 Feuerwehrleute und acht Löschflugzeuge zur Bekämpfung der Flammen. "Der Wind ändert ständig die Richtung, man wird sehr schnell eingeschlossen", sagt der Bürgermeister des Dorfs Agios Vasileios, Yiannis Tatarakis, der Nachrichtenagentur AFP.
29.07.2026, 21:56 Uhr
Spanien: Evakuierungsordnung für zwei weitere Dörfer aufgehoben
In Spanien dürfen die Bewohner von zwei weiteren Dörfern in der Region Madrid nach einer Evakuierung wegen der Waldbrände in ihre Häuser zurückkehren. Das Innenministerium teilt am Mittwoch mit, die Evakuierungsaufforderung für die Orte Valdemaqueda und Robledo de Chavela westlich der Hauptstadt werde "mit sofortiger Wirkung" aufgehoben.
29.07.2026, 20:42 Uhr
Hitzewelle erschwert Kampf gegen Waldbrände
Im Südwesten Europas kämpfen Feuerwehrkräfte weiter gegen schwere Brände. Hitze, Trockenheit und starke Winde erschweren die Löscharbeiten in Portugal, Spanien und Frankreich.
29.07.2026, 17:17 Uhr
Expertin rät zu Frühwarnsystemen und Aufklärung
Maria Zuber, Leiterin der Einheit für Einsätze zur Notfallreaktion, nennt als vorbeugende Maßnahmen die Investition in Frühwarnsysteme, Kapazitäten aufzubauen, die Bevölkerung aufzuklären, Evakuierungspläne vorzubereiten sowie die Bewirtschaftung von Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen zu verändern. Es könne sogar darum gehen, Ziegen einzusetzen, die das trockene Pflanzenmaterial fressen, das als Brennstoff für Feuer dient. "Die größte Herausforderung bei der Prävention besteht darin, die Denkweise der Menschen zu verändern. Oft sind es gerade die kleinen, unscheinbaren Maßnahmen, die langfristig den größten Unterschied machen", sagt Zuber. Es werde dauern, bis man Ergebnisse sehen werde. "Aber wir müssen heute investieren, damit wir in fünf Jahren - wenn sich der Klimawandel weiter verschärft hat - deutlich besser vorbereitet sind."
29.07.2026, 17:08 Uhr
Brände in Europa: Wie ist der aktuelle Stand?
Es scheint, als seien die Einsätze gegen die Feuer in Europa erfolgreich. Aber die nächste Hitzewelle steht an, Prävention und Bekämpfung von Bränden bleiben also weiterhin unverzichtbar.
29.07.2026, 16:59 Uhr
EU-Waldbrand-Experte: Es muss mehr für die Vorbeugung von Bränden getan werden
Um großen Bränden wie in Frankreich und Spanien beizukommen, muss laut Experten der Europäischen Union früh angesetzt werden. "Es geht nicht darum, dass wir mehr Flugzeuge in dieses oder jenes Land schicken müssen", sagt Waldbrand-Experte Moises Galan Santano vom Zentrum für die Koordinierung von Notfallmaßnahmen der EU in Brüssel. "Manchmal sind die Flugzeuge bereits vor Ort und können trotzdem nichts tun, weil der Rauch so tief über dem Boden liegt, dass sie nicht eingesetzt werden können." Brandbekämpfung sei wichtig - aber es müsse auch mehr zur Vorbeugung solcher Feuer getan werden, betont er.
Zur Situation in Frankreich sagt Galan Santano zudem, dass Einsatzkräfte erschöpft seien, da sie mit mehreren Bränden im Land zu kämpfen hatten. Nach zwei ruhigeren Tagen Anfang der Woche sei das Brandgebiet auf rund 42.000 Hektar angewachsen. Dort alles zu löschen, brauche Zeit. Die Lage in Spanien und Portugal werde sich voraussichtlich noch mindestens sechs Tage halten. Dass die großen Feuer auch Ballungsräume bedrohen, erschwere die Lage. "Das stellt die Einsatzkräfte vor ein Problem: Sie müssen die Bevölkerung schützen und können sich deshalb nicht vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren."
Wichtige Meldung
29.07.2026, 13:47 Uhr
Französische Atlantikküste: Flammen nähern sich Armeestützpunkt
Im Waldbrandgebiet an der französischen Atlantikküste sind neue Feuer entflammt, berichten die Präfektur und die Feuerwehr. Demnach sind die Brände in drei Bereichen entstanden, etwa nahe dem militärisch sensiblen Armeestützpunkt Souge in der Nähe von Bordeaux.
Zeitweise waren die Flammen demnach bis auf wenige hundert Meter an den Truppenübungsplatz herangerückt, wo die Armee aber bereits vorsorglich Schneisen in das Gelände gezogen hatte. Der 20 Kilometer von Bordeaux entfernte Stützpunkt Souge beherbergt ein Fallschirmspringer-Regiment mit 1.000 Soldaten, von denen einige den Spezialeinheiten angehören. Im Umkreis sind weitere Rüstungsunternehmen angesiedelt.
Wichtige Meldung
29.07.2026, 13:01 Uhr
Regierungschef Spanien: Kommende zwölf Stunden entscheidend
Die bevorstehenden Stunden sind nach den Worten des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez "entscheidend" für die Bekämpfung der in der Nähe der Hauptstadt Madrid lodernden Waldbrände.
"Die Dinge entwickeln sich positiv, wenn auch größte Vorsicht geboten ist", sagte Sánchez in einer vom Fernsehen übertragenen Stellungnahme vor Journalisten in der Nähe des Brandgebiets. "Ich glaube, die kommenden zwölf Stunden werden sehr wichtig sein", fügte er hinzu.
29.07.2026, 12:26 Uhr
Region Madrid: Ausbreitung der Flammen vorerst gestoppt
Bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände im Westen der spanischen Region Madrid sowie in den angrenzenden Provinzen Ávila und Toledo konnten die Einsatzkräfte weitere Erfolge erzielen. Am Dienstag hätten sich die Flammen nicht weiter ausgebreitet, sagte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska.
Er hoffe, dass trotz der vorhergesagten hohen Temperaturen am Mittwoch die Arbeiten zur Ablöschung verbliebener Glutnester und die Sicherung der Brandgebiete beginnen könne.
29.07.2026, 11:59 Uhr
Bordeaux: Pfarrer lobt Solidarität unter Evakuierten
Pfarrer Clément Barré erlebt nach eigenem Bekunden große Solidarität und Hilfsbereitschaft unter den vor den Waldbränden in Frankreich Evakuierten. Dem Kölner Internetportal domradio.de berichtet der 35-jährige Priester, dessen Gemeinde Saint-Médard-en-Jalles im Südwesten Frankreichs evakuiert werden musste: "Das ist sehr ermutigend, zu sehen, dass in so einer schrecklichen Situation trotzdem das Beste aus den Menschen zum Vorschein kommt."
Im "Parc des Expositions", einem Messegelände in Bordeaux, haben rund 7.000 Menschen aus der Region Zuflucht gefunden. Etwa 200 Freiwillige kümmern sich um warme Mahlzeiten, Feldbetten und psychologische Hilfe. Barré und seine Helfer kümmern sich um sie.
Wichtige Meldung
29.07.2026, 11:22 Uhr
Waldbrände bei Madrid: Zehntausende kehren zurück
Nach fast einer Woche der Angst und Ungewissheit kehren Zehntausende in den Waldbrandgebieten rund um Madrid in ihre Häuser zurück. Die Behörden hoben Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen für 19 Ortschaften auf. Das teilte das spanische Innenministerium mit.
Angesichts des Beginns der vierten Hitzewelle des Sommers, die bis Sonntag anhalten soll und in den nächsten Tagen die Löscharbeiten erschweren dürfte, warnen die Behörden jedoch weiterhin vor verfrühter Entwarnung.
29.07.2026, 10:09 Uhr
Feuerwehr kämpft weiter gegen die Flammen
In der Region Bordeaux an der französischen Atlantikküste ringt die Feuerwehr weiter mit den wiederaufflammenden Bränden. Sorgen macht den Einsatzkräften auch die herannahende Hitzewelle.
29.07.2026, 04:48 Uhr
Waldbrände bei Bordeaux: Feuerwehr kämpft gegen neue Flammen
Verzweifelt kämpfen Einsatzkräfte gegen die Waldbrände in Frankreich. Nun sind auch noch neue Feuer ausgebrochen. In Spanien hat sich die Lage leicht entspannt.
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29.07.2026, 03:24 Uhr
Feuerökologe: "Erwarten von den Kameraden das Unmögliche"
Können die Einsatzkräfte den Flammen in Frankreich Herr werden? Feuerökologe Alexander Held ist skeptisch - und kritisiert eine fehlende Prävention der vergangenen Jahrzehnte.
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Über die Waldbrände in Frankreich und Spanien berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt in den heute-Nachrichten am 29.07.2026 ab 19:00 Uhr.