Demokratische Republik Kongo - Rasant steigende Zahl der Ebola-Fälle - Vereinte Nationen fordern deutlich mehr Hilfe vor Ort

Angesichts der sich rasant ausbreitenden Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo fordern die Vereinten Nationen eine Ausweitung der Hilfsmaßnahmen.
30.07.2026
Die Vereinten Nationen fordern eine Ausweitung der Hilfsmaßnahmen zur Bekämpfung des Ebola-Virus. (XinHua / dpa)
Nach Angaben des zuständigen Ebola-Koordinators der UNO, Harneis, verdoppelt sich die Zahl der Infektionen derzeit etwa alle 20 Tage. Es werde daher deutlich mehr medizinisches Personal, Schutzausrüstung und Logistik benötigt. Eine frühzeitige Behandlung der Betroffenen steigere die Überlebenschancen enorm. Der stellvertretende Leiter des Welternährungsprogramms, Skau, sprach von dem "am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch aller Zeiten". Den kongolesischen Gesundheitsbehörden zufolge sind bisher mehr als 1.400 Menschen an der Krankheit gestorben.
Für den aktuell grassierenden "Bundibugyo"-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.