Eine Plattform: Netflix denkt �ber Integration weiterer Streamingdienste nach

Bisher hat sich Netflix gegen alternative Streamingdienste auf der Plattform gewehrt. Die Konkurrenz zeigt aber, dass dies gut funktioniert.
Netflix bringt aktuell eher nur Netflix-Inhalte. Bild:
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Netflix hat sich bisher eher gegen die Möglichkeit ausgesprochen, andere Streamingdienste in das eigene Angebot aufzunehmen. Laut Informationen der New York Times(öffnet im neuen Fenster) verändert sich diese Sichtweise allerdings. So wurde bereits im Juni 2026 der französische Lokalfernsehsender TF1 in Netflix integriert – ein Pilotprojekt für mögliche weitere Expansionen.
Intern diskutiert der Streamingdienst über die Integration anderer Angebote. Im Gespräch stünden beispielsweise Peacock, das unter anderem schon über Youtube verfügbar ist, und Fox One. Das will die New York Times von Insidern erfahren haben. Das Ziel ist es wohl, Menschen für möglichst lange Zeit auf der Plattform zu halten oder sie zur einzigen Anlaufstelle für Medienunterhaltung zu machen.
Amazon Prime Video macht es vor
"Entscheidend ist: Welche App öffnest du für die nächsten drei Stunden, wenn du den Fernseher einschaltest?", sagt Antenna-Chef Jonathan Carson. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Analyse von Abonnements und Streamingdiensten.
Netflix ist nicht der erste Streamingkonzern, der über die Integration weiterer Angebote nachdenkt. Amazon Prime Video integrierte bereits mehrere Dienste wie HBO Max und ist damit relativ erfolgreich. Die meisten der Zusatzangebote kosten zusätzliche Abogebühren. Das Wichtigste dürfte sein, dass Zuschauer auf der Plattform bleiben und Amazon dadurch etwa mehr Werbeeinnahmen generiert.
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