Jetzt live - Pogacar startet Solo-Ritt in den Pyrenäen

94 km
17:16
Zusammenschluss der Verfolger
In der Tat bildet sich jetzt eine Verfolgergruppe mit neun Profis. Richard Carapaz, Gregor Mühlberger, Jarno Widar und Mattias Skjelmose schließen auf. Am Rückstand auf Ausnahmefahrer Pogačar ändert das nichts. Das sind weiterhin 3:10 Minuten.
89 km
17:13
Encamp
Zum dritten Mal geht es heute schon durch Encamp. Jetzt befinden wir uns endgültig auf dem Weg zurück nach Andorra La Vella. Derzeit rollen die Profis auf einer breiten Straße. Und allmählich deutet sich ein Zusammenschluss der beiden Verfolgergruppen an.
86 km
17:09
Stabile Situation
Aktuell hat sich die Situation stabilisiert. Tadej Pogačar fährt mehr als drei Minuten voraus. Dann folgt eine fünfköpfige Verfolgergruppe mit Felix Gall und Primož Roglič. 20 Sekunden dahinter ist die Gruppe mit Richard Carapaz unterwegs.
80 km
17:05
Die weiteren Bergpunkte
Mehr als drei Minuten hinter Pogačar rollt die erste Verfolgergruppe über den Gipfel. Sepp Kuss holt sich sechs Punkte. Die weiteren Zähler gehen an Felix Gall (4), Enric Mas (2) und Oscar Onley (1).
79 km
17:00
Pogačar auf dem Coll d'Ordino
Soeben verbucht Tadej Pogačar die zehn Punkte bei der dritten Bergwertung des Tages, kommt in der Summe jetzt auf 20 Zähler und hat damit das Bergtrikot sicher. Es steht heute nur noch ein Berg der dritten Kategorie auf dem Programm.
77 km
16:57
Punkte beim Zwischensprint
Übrigens ist inzwischen die Punkteverteilung beim Zwischensprint bekannt. Hinter Tadej Pogačar strichen dort Ramses Debruyne (17), Gregor Mühlberger (15), Embret Svestad-Bårdseng (13) und Léo Bisiaux (zehn) etwas Zählbares ein. Der Slowene baut also seinen Vorsprung in Sachen Sprinttrikot aus. Und im Ziel dürften weitere Punkte hinzukommen.
76 km
16:54
Nun ein Verfolgerquintett
Nun rollen auch Sepp Kuss und Enric Mas an die drei ersten Verfolger heran. In dem Moment geht Tempo verloren. Damit wächst der Vorsprung von Tadej Pogačar auf zweieinhalb Minuten.
74 km
16:51
Roglič zeigt sich
Nun probiert es Primož Roglič. Auf eigene Faust kämpft sich der Slowene von Red-Bull-Bora-Hansgrohe an Felix Gall und Oscar Onley heran. Dieses erfolgreiche Unterfangen nehmen andere Kollegen zum Anlass, jetzt auch aus dem Sattel zu gehen.
72 km
16:48
Zwei Minuten für Pogačar
Inzwischen wächst der Vorsprung von Pogačar nicht mehr, bewegt sich stabil bei etwa zwei Minuten. Dann kurbeln die zwei genannten Verfolger, die etwa 20 Minuten vor der nächsten sechs Fahrer umfassenden Gruppe unterwegs sind.
71 km
16:44
Gall attackiert
Naturgemäß wird die Verfolgergruppe im Anstieg wieder deutlich kleiner. Hier fährt man ein eigenes Rennen, denn ganz vorn ist Tadej Pogačar in einer eigenen Liga unterwegs. Dann probiert es Felix Gall, möchte sich als Nummer zwei dieser Vuelta herauskristallisieren. Einzig Oscar Onley geht mit.
70 km
16:42
Dritte Bergwertung des Tages
Schon steigt die Straße wieder an. Die Fahrt hinauf zum Coll d'Ordino ist etwa zehn Kilometer lang und im Schnitt sieben Prozent steil. Die Bergwertung der ersten Kategorie wird in 1.989 Metern Höhe abgenommen.
69 km
16:39
21 Verfolger
In der Verfolgergruppe fahren inzwischen 21 Radprofis. Ein Trikoträger ist nicht dabei, die liegen allesamt weiter zurück. Der Rückstand zum Alleinunterhalter an der Spitze wächst auf zwei Minuten.
68 km
16:37
Pogačar beim Zwischensprint
Nach der Abfahrt kommt Tadej Pogačar nun auch als Solist beim Zwischensprint des Tages an, verbucht dort satte 20 Punkte. Sein Vorsprung beträgt inzwischen 1:50 Minuten.
66 km
16:35
Punktevergabe auf dem Collada de Beixalis
Drei weitere Profis haben an der letzten Bergwertung Punkte erhalten. Für Embret Svestad-Bårdseng sind das vier und für Enric Mas zwei Zähler. Einen Punkt lässt sich Oscar Onley gutschreiben.
63 km
16:33
Gewinnt Pogačar alles?
So bahnt sich ein totaler Triumph von Pogačar an. Der 27-Jährige sorgt auf diese Weise nicht nur für eine Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg und das Rote Trikot. Auch die Führung in der Sprintwertung würde der Slowene ausbauen. Und das Bergtrikot könnte er sich auch noch holen. Bei der Wahl des angriffslustigsten Fahrers würde man heute auch nicht am UAE-Kapitän vorbeikommen.
60 km
16:28
Pogačar als Erster auf dem Collada de Beixalis
Mit anderthalb Minuten Vorsprung überquert Tadej Pogačar in 1.803 Metern Höhe die Bergwertung der ersten Kategorie und sackt zehn Punkte ein. Dahinter holt sich Richard Carapaz als Zweiter aus der Gruppe sechs Zähler.
59 km
16:25
Schon über eine Minute
Von hinten rollen weitere Profis an die Verfolgergruppe heran. Doch vorn fährt Tadej Pogačar auf und davon. Der fünffache Toursieger baut sein Polster auf 1:15 Minuten aus. Der Mann ist nicht zu stoppen.
57 km
16:20
Gall in der Verfolgergruppe
Während Tadej Pogačar unangefochten vorausfährt, den Vorsprung stetig erhöht, findet sich Felix Gall wenig später in der Verfolgergruppe wieder. Das müssten zehn bis zwölf Radprofis sein, die nun versuchen, den Schaden zu begrenzen. Oder man schaut gar nicht mehr auf den Slowenen und konzentriert sich vollends auf den Kampf um Platz zwei.
55 km
16:17
Pogačar startet Soloritt
Einen Moment geht einzig Felix Gall mit. Doch lange hält der Osttiroler nicht Schritt. Somit könnte das eine Soloshow von Tadej Pogačar. Der Slowene schaut sich nicht um, scheint sich hervorragend zu fühlen, und möchte das Ding ganz allein nach Hause fahren.
54 km
16:14
Schmale Straße
Noch immer ist Decathlon vorn. Die Straße wird schmal, es gibt viele Kurven. Und zahlreiche Fahrer müssen reißen lassen. Das Feld schrumpft gehörig zusammen. Und dann attackiert überraschend früh Tadej Pogačar.
53 km
16:10
Collada de Beixalis
Auch die zweite Bergwertung des Tages ist eine der ersten Kategorie. Zwar führt der Weg nur etwa sieben Kilometer bergauf, dafür geht es deutlich steiler zu. Im Schnitt sind das 8,5 Prozent. Der steilste Kilometer hält zwölf Prozent bereit. Nehmen wir einzelne Punkte heraus, werden es bis zu 18 Prozent.
50 km
16:04
Encamp
Gleich kommen die Radprofis wieder nach Encamp. In diesem Ort wendet man sich nach rechts von der bereits bekannten Trasse ab, um eine Schleife zu fahren, ehe es ins Ziel nach Andorra La Vella geht. Kurz nach dem Abzweig beginnt dann der Aufstieg zur zweiten Bergwertung des Tages
44 km
16:01
Decathlon arbeitet
Weiterhin macht Decathlon die Arbeit an der Spitze des Hauptfeldes. Das Team von Felix Gall kurbelt dort fast in kompletter Mannschaftsstärke. Bei UAE wird man das mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Die Helfer von Tadej Pogačar müssen also mal nicht im Wind fahren.
39 km
15:58
Soldeu
In rasender Fahrt geht es durch Soldeu. Der Wintersportort ist als Austragungsstätte des alpinen Skiweltcups bekannt. Bereits zweimal bestritten die besten Skirennfahrer der Welt hier ihr Weltcupfinale.
36 km
15:54
Keine Ausreißer mehr
Während einer langen Tunneldurchfahrt rollt alles zusammen. Die Ausreißergruppe hat sich in Luft aufgelöst. Das Peloton führt nun also das Rennen an. Auch von hinten schließen zwischenzeitlich abgehängte Fahrer wieder auf.
34 km
15:52
Punktevergabe der ersten Bergwertung
Die übrigen Bergpunkte auf dem Port d'Envalira hinter Lorenzo Fortunato gingen übrigens an Paul Double (sechs), Iván Sosa (vier), Pablo Castrillo (zwei) und Ben Tulett (einen Zähler).
29 km
15:47
Lange Abfahrt
Nun folgt eine mehr als 25 Kilometer lange Abfahrt. Nach einer Schleife fahren die Profis in Kürze auf die Straße zurück, die sie eben bergauf gestrampelt sind. Damit geht es dann zurück in Richtung Andorra La Vella.
25 km
15:43
Fortunato gewinnt erste Bergwertung
An der Spitze machen acht Fahrer die Bergpunkte unter sich aus. Dann geht Paul Double aus dem Sattel, tritt kraftvoll an. Einzig Lorenzo Fortunato hält mit. Und der Italiener zieht dann auch vorbei, holt sich auf dem Port d'Envalira in 2.409 Metern Höhe die zehn Punkte und schlüpft virtuell ins Bergtrikot.
24 km
15:42
Brennan fällt zurück
Nun fällt auch der einzige Trikotträger aus der Fluchtgruppe zurück. Matthew Brennan, der Mann in Weiß, hat die Arbeit für sein Team Visma | Lease A Bike getan und muss die Kollegen ziehen lassen.
22 km
15:35
Gruppe wird kleiner
In der Spitzengruppe hat die Auslese längst begonnen. Unter anderem Wout Van Aert und Georg Steinhauser konnten dem Tempo nicht folgen. Ohnehin entwickelt sich der Abstand nicht nach dem Geschmack der Ausreißer. Das ist weiterhin weniger als eine Minute.
20 km
15:30
Port d'Envalira
Übrigens steigt die Straße zum Port d'Envalira zunächst sanft an. Erst zum Ende wird der Berg immer steiler. Allerdings reden wir da von maximal knapp acht Prozent. Die ganz steilen Rampen hält dieser Anstieg nicht bereit.
19 km
15:27
Noch zwei Fahrer stoßen hinzu
Nun gesellen sich noch Sergio Samitier (Cofidis) und Mario Aparicio (Burgos Burpellet-BH) dazu. Im Peloton übernimmt das Decathlon CMA CGM Team das Kommando. Die französische Mannschaft ist mit der Situation nicht zufrieden und reduziert den Abstand auf 50 Sekunden.
17 km
15:21
16 Ausreißer
Iván Sosa (Equipo Kern Pharma) und Gijs Leemreize (Team Picnic PostNL) schließen auch noch auf. Damit wächst die Fluchtgruppe auf 16 Radprofis. Die anderen sind Finn Fisher-Black (Red Bull-Bora-Hansgrohe), Pablo Castrillo, Raul García (beide Movistar), Wout van Aert, Bruno Armirail, Matthew Brennan, Ben Tulett (alle Visma-Lease a Bike), Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5), Alexey Lutsenko (NSN), Simon Dalby (Uno-X Mobility), Paul Double (Team Jayco Alula), Georg Steinhauser (EF Education-EasyPost), Lorenzo Fortunato (XDS Astana) und Mattia Gaffuri (Team Picnic PostNL). Aktuell spricht eine Minute Vorsprung für die Flüchtigen.
14 km
15:17
Van Aert in der Gruppe
Auch Wout Van Aert hatte den Anschluss an die Gruppe noch geschafft, ist als Zweiter des Gesamtklassement mit neun Sekunden Rückstand auf Tadej Pogačar der Bestplatzierte der Ausreißer – eine Sekunde vor Matthew Brennan. Mit dabei ist ferner Lorenzo Fortunato, der schon gestern andeutete, Interesse am Bergtrikot zu haben.
12 km
15:14
Steinhauser auf der Flucht
Dieser Ausreißversuch schaut vielversprechender aus. Matthew Brennan, der Mann in Weiß, ist dabei. Und auch Georg Steinhauser kurbelt da mit. Das könnten 14 Fahrer sein, die etwa zehn Sekunden vorausfahren.
10 km
15:10
Nächster Angriff
Natürlich bleiben weitere Fluchtversuche nichts aus. Nachdem die Gruppe eben gestellt wurde, gibt es die nächsten Attacken. Neun Pedaleure machen sich aus dem Staub.
8 km
15:05
Flucht nicht von Erfolg gekrönt
So richtig kommen die Profis dort vorn nicht weg. Im Hauptfeld schlägt UAE eine derart hohes Geschwindigkeit an, dass sich keine nennenswerte Lücke auftut. Unterdessen müssen ganz hinten erste Fahrer dem Tempo schon Tribut zollen und verlieren den Anschluss.
6 km
15:02
Große Gruppe
Aktuell fahren etwa 25 Radprofis voraus. Weitere versuchen Anschluss zu finden. Im Peloton bildet UAE die Spitze. Die Gruppe ist bislang aber allenfalls ein paar hundert Meter entfernt.
4 km
14:58
Ausreißversuche
Natürlich versuchen zahlreiche Fahrer von Beginn an ihr Glück, bemühen sich um die Ausreißergruppe des Tages. Die Findungsphase dauert allerdings an.
2 km
14:53
Kraxelei beginnt
Lange rollt das Peloton nicht, dann geht es schon bergauf. Bereits hier in Encamp beginnt der gut 25 Kilometer lange Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages. Die wird auf dem angesprochenen Port d'Envalira abgenommen. Der Weg dort hinauf ist im Schnitt gut fünf Prozent steil.
1 km
14:53
Scharfer Start
Nahe Escaldes-Engordany, der Ort schließt sich im Westen direkt an Andorra La Vella an, erfolgt nun der scharfe Start dieser vierten Etappe.
14:50
Hochgebirge
Die Begriffe Andorra und Pyrenäen machen unmissverständlich klar, wir befinden uns im Hochgebirge. Die Kraxelei führt heute bis auf eine Höhe von 2.409 Metern. Dieser Port d'Envalira ist der höchste Straßengebirgspass der Pyrenäen und zugleich das Dach der diesjährigen Vuelta.
14:44
Es rollt
In diesem Moment setzt sich das Feld der 182 verbliebenen Profis in Bewegung. In neutralisierter Fahrt geht es etwa zweieinhalb Kilometer durch Andorra La Vella. Nach dem gestrigen Hagelschauer zeigt sich das Wetter heute von einer deutlich besseren Seite. Die Sonne scheint. Mit Niederschlägen wird heute nicht gerechnet.
14:39
Die übrigen Trikots
Auch das Bemühen von Lorenzo Fortunato zahlte sich nicht aus. Unmittelbar vor dem Abbruch hatte der Italiener die Bergwertung der ersten Kategorie am Col de Mont-Louis gewonnen und fuhr damit virtuell ins gepunktete Trikot. Doch auch dieses Ergebnis wurde gestrichen, womit das Leibchen weiterhin in Besitz von Koen Bouwman ist. Als bester Nachwuchsfahrer ist Matthew Brennan in Weiß unterwegs. Stärkste Mannschaft ist bisher UAE Team Emirates XRG.
14:31
Jersey Rojo
In Rot fährt also auch heute Tadej Pogačar. Der fünfmalige Toursieger befindet sich noch immer in Topform. Das Auftreten seines UAE-Team ließ gestern eindeutig erkennen, dass der Slowene die Etappe gewinnen wollte. Durch den Abbruch jedoch sparte der 27-Jährige die Kräfte für den heutigen Tag. Pogačar ist übrigens auch in Besitz des grünen Sprinttrikots, welches erneut Ethan Hayter stellvertretend trägt. Der Brite betrieb gestern als einer der sechs Ausreißer eine Menge Aufwand, hatte sich Grün durch den Sieg beim Zwischensprint eigentlich redlich verdient, doch dann wurde das Ergebnis annulliert.
14:21
Tagesaufgabe
Vor den Fahrern liegt eine kurze, aber knackige Aufgabe. Abgesehen von einem ganz kurzen Abstecher nach Frankreich (ein paar hundert Meter) findet die Etappe komplett auf andorranischem Boden statt. Mit dem Wissen, dass der Pyrenäenstaat eine maximale Ausdehnung von 31 Kilometern hat, wird klar, dass wir eine Art Rundrennen erleben werden. Start und Ziel befindet sich in der Nähe bzw. in der Hauptstadt Andorra La Vella. Topografisch geht es nur rauf und runter, es gibt drei Berge der ersten und einen der dritten Kategorie. Etwa 3.000 Höhenmeter sind zu bewältigen.
14:11
Gestern keine Wertung
Nach dem witterungsbedingten Abbruch gestern (Hagel) ist die dritte Etappe komplett aus der Wertung genommen worden. Weder Zeiten noch die bis zum Col de Mont-Louis verteilten Sprint- und Bergpunkte fanden Berücksichtigung. Wie starten also heute mit den Klassements vom Sonntag.
14:01
Willkommen
Herzlich willkommen zur Vuelta a España! Noch macht die Spanien-Rundfahrt ihrem Namen keine Ehre. Nach den Etappen in Monaco und Frankreich folgt heute der Abstecher nach Andorra. Dort beginnt um 14:49 Uhr der vierte Tagesabschnitt über 104,8 Kilometer.