OpenAI-Chef verschiebt Börsengang wegen Sicherheitsbedenken

Stand: 13.09.2026 • 01:53 Uhr
Das Unternehmen OpenAI bereitet sich seit Längerem auf den Börsengang vor. Doch Firmenchef Altman hält den Zeitpunkt für ungünstig und gibt dem Chef von Anthropic recht, der eine Drosselung der KI-Entwicklung fordert.
Das Unternehmen OpenAI, das auch ChatGPT entwickelt hat, will 2026 nicht an die Börse gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz (KI) wäre dies ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang, sagte Altman in einem Interview des Magazins "Fortune".
Auf die Nachfrage, ob er damit auch einen Börsengang im kommenden Jahr ausschließe, erwiderte Altman: "Ich würde sagen, nicht 2026."
Entwicklung verlangsamen?
Dem Bericht zufolge deutete Altman zudem an, dass führende KI-Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung stehen könnten, ihre Entwicklung zu verlangsamen und gemeinsam an der Abwehr von Risiken zu arbeiten.
Zuvor hatte bereits Dario Amodei, der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, ein vorsichtigeres Vorgehen gefordert. Auf seiner persönlichen Webseite schrieb er, das Tempo bei der Entwicklung von KI müsse gedrosselt werden. Eine zu schnelle Entwicklung sei leichtsinnig, warnte Amodei. Unterstützung für die Forderung erhielt er auf der Plattform X sowohl von Altman als auch von Tech-Unternehmer und SpaceX-Chef, Elon Musk.
Zuletzt hatte ein Vorfall bei OpenAI für Aufsehen gesorgt. Ein KI-Modell des Unternehmens hatte sich selbstständig gemacht und einen Hackerangriff auf eine Plattform verübt.