PrÀsident kooperiert mit USA: Kolumbiens MilitÀr zerstört Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain

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PrÀsident kooperiert mit USAKolumbiens MilitÀr zerstört Drogenlabor mit 1,8 Tonnen Kokain

16.08.2026, 00:48 Uhr

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Kolumbianische EinsatzkrÀfte vernichten zuletzt vermehrt Koka-Plantagen. (Archivbild) (Foto: picture alliance/dpa/colprensa)

Der Großteil des weltweiten Kokains stammt aus kolumbianischer Produktion. Gegen die Drogenbanden verschĂ€rft der neue rechtsgerichtete PrĂ€sident die Gangart. Das sĂŒdamerikanische Land schließt sich dazu auch Trumps militĂ€rischer Anti-Drogen-Allianz an.

In Kolumbien hat die Armee ein Drogenlabor zerstört und mehr als 1,8 Tonnen Kokain sichergestellt, teilten der neue PrĂ€sident Abelardo de la Espriella und das Verteidigungsministerium des sĂŒdamerikanischen Landes bei X mit. Die Operation fand in der Kleinstadt Mercaderes im SĂŒdwesten des Landes statt.

Vor wenigen Tagen trat Kolumbien auch Trumps militĂ€rischer Anti-Drogen-BĂŒndnis "The Shield of the Americas" bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth unter anderem gemeinsame militĂ€rische Operationen im Kampf gegen die Drogenkartelle.

De la Espriella bezeichnete den Einsatz als "schweren Schlag gegen den Drogenhandel" und ordnete die ProduktionsstĂ€tte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN ("Nationale Befreiungsarmee") zu. Es ist die grĂ¶ĂŸte aktive Guerillaorganisation im Land. Der Großteil des weltweiten Kokains stammt aus kolumbianischer Produktion.

"Wir schlagen weiter zu gegen die illegalen Ökonomien, die den Terrorismus und die Gewalt finanzieren. Der Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens, und wir werden ihn unerbittlich bekĂ€mpfen", erklĂ€rte der PrĂ€sident, der sich selbst "El tigre" ("Der Tiger") nennt. Der rechtsgerichtete Politiker hatte im Wahlkampf die Sicherheitsfrage und den Kampf gegen die Drogenbanden ins Zentrum seiner Kampagne gestellt. Er war dabei von US-PrĂ€sident Donald Trump unterstĂŒtzt worden.

Die ELN hat eine direkte Verbindung zum Drogenhandel stets bestritten. Ihr AnfĂŒhrer Antonio Garcia hatte im Januar erklĂ€rt, seine Gruppe erhebe zwar Steuern von KokainhĂ€ndlern, betreibe aber keine Kokainlabors und Drogenhandelsrouten. Die ELN wurde Anfang der 1960er Jahre gegrĂŒndet und verfĂŒgt ĂŒber etwa 5000 KĂ€mpfer in Kolumbien und Venezuela.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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