Von Aktien bis Tagesgeld: Hessens Haushalte besitzen im Schnitt 84.500 Euro

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Von Aktien bis Tagesgeld
Hessens Haushalte besitzen im Schnitt 84.500 Euro
Hessische Haushalte haben im bundesweiten Vergleich besonders viel auf der hohen Kante. Den größten Anteil ihres Geldvermögens machen Wertpapiere und Kryptowährungen aus. Je nach Einkommen gibt es allerdings große Unterschiede.
Im Schnitt 84.500 Euro: So viel Geld haben Hessens Haushalte
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Das Bruttogeldvermögen der hessischen Haushalte lag 2023 deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Im Schnitt verfügte ein Haushalt in Hessen über 84.500 Euro, wie das Hessische Statistische Landesamt am Montag auf Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 mitteilte. Das waren rund 9.600 Euro mehr als im bundesweiten Durchschnitt.
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Bundesweit betrug das durchschnittliche Bruttogeldvermögen 2023 rund 74.900 Euro. Im früheren Bundesgebiet waren es 81.500 Euro, in den neuen Ländern und Berlin dagegen nur 49.100 Euro.
Wertpapiere besonders beliebt
Zum Bruttogeldvermögen zählen unter anderem Guthaben auf Tagesgeld- und Sparkonten, Aktien und andere Wertpapiere sowie Guthaben aus privaten Renten- und Lebensversicherungen. Immobilien oder Autos sind dabei nicht berücksichtigt.
Den größten Anteil ihres Geldvermögens hatten die hessischen Haushalte in Wertpapieren und digitalen Vermögenswerten wie Kryptowährungen angelegt. Auf sie entfielen durchschnittlich 38 Prozent des Geldvermögens.
Weitere 20 Prozent lagen auf Tagesgeldkonten. Guthaben aus privaten Renten- und Lebensversicherungen machten 15 Prozent aus. Weitere zwei Prozent entfielen auf an Privatpersonen verliehenes Geld.
Nach Schulden bleiben 81.700 Euro
Allerdings hatten die Haushalte auch Schulden. Zieht man Konsum- und Bildungskredite vom Bruttogeldvermögen ab, blieben im Schnitt 81.700 Euro übrig. Die durchschnittliche Restschuld aus diesen Krediten betrug damit rund 2.800 Euro.
Immobilienkredite sind in dieser Rechnung nicht enthalten. Den größten Teil dieser Schulden machten Kredite für Konsumausgaben aus, etwa für Autos oder Möbel. Auf sie entfielen durchschnittlich 2.400 Euro.
Einkommen entscheidet über Höhe des Vermögens
Wie viel Geld ein Haushalt besitzt, hängt stark vom Einkommen ab. Haushalte mit höheren Einkommen verfügten laut Statistischem Landesamt im Schnitt über etwa sechsmal so viel Bruttogeldvermögen wie Haushalte mit niedrigen Einkommen.
Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 2.600 Euro lag das Bruttogeldvermögen im Schnitt bei etwa 27.000 Euro. Haushalte mit mindestens 5.000 Euro netto verfügten dagegen über fast 166.000 Euro.