Warum Gramzow jetzt für die neue Saison brennt

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Ein traditionsreicher Bayern-Fanclub stellt die Weichen für die Zukunft: Leitungswechsel, neues Logo und geplante Fahrten zu Bundesligaspielen.
Gramzow • Lesedauer: 3 min.
Stolz wie Bolle: Mitglieder des FC-Bayern-München-Fanclubs „Klosterruine Gramzow“.
(Foto:
Fanclub „Klosterruine Gramzow“)
Mit 60 Mitgliedern zählt der Fanclub „Klosterruine Gramzow“ zu den treuen Anhängern des Rekordmeisters Bayern München. Verbunden durch Stolz auf den Titel und die gemeinsame Leidenschaft, fiebern die Fans dem Start der 64. Bundesliga-Saison entgegen, die am Freitag, dem 28. August, mit dem Auftaktspiel Bayern München gegen VfB Stuttgart eröffnet wird. Eine blau-weiße Vorfreude liegt über dem Ort, in dem sich in den kommenden Wochen vieles um den Fußball drehen wird.
4.863 Fanclubs und 342.427 Fanclub-Mitglieder hat der bayerische Fußballverein nach eigenen Angaben weltweit – kein anderer Club in Deutschland habe so viele registrierte Anhänger. Einer von ihnen ist der Fanclub „Klosterruine Gramzow“, benannt nach dem Überrest der gleichnamigen Klosterkirche.
Fanclub stellt Weichen für die Zukunft
Seit der Gründung am 22. Januar 1994 prägt den Club eine lebendige Fanszene. Anfang des Jahres 2026 hat der Verein die Weichen für die Zukunft gestellt: Nach Jahrzehnten engagierter Arbeit gab Siegwart Schmidtmann die Verantwortung weiter und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die Führung übernahmen Oliver Jarmowske und Nico Kluge. Kluge begleitet den Club seit den Anfängen und bringt wertvolle Erfahrungen ein, Jarmowske setzt mit frischen Ideen neue Impulse für die Zukunft.
Höhepunkte des Jahres
Zu den Höhepunkten des Jahres zählten das Meister-Bowling, die Stadion-Tour in München sowie das Public Viewing der deutschen Nationalmannschaft in Fredersdorf. Jetzt freuen sich die Mitglieder auf die kommenden FC-Bayern-Fanclub-Treffen, das Oktoberfest und die neue Saison. Ehrenpräsident Siegwart Schmidtmann sagt: „Leider ist es immer schwerer, Tickets für Spiele zu ergattern.“ So seien nur kleine Gruppen des Fanclubs bei Bundesliga- oder Champions-League-Spielen in der Allianz Arena des FC Bayern München dabei. Dank guter Kontakte zu anderen Fanclubs, zum Beispiel aus dem Saarland, „konnten wir aber auch mal mit drei Kleinbussen zum Heidenheim-Spiel fahren.“ Ein Wunsch bleibe aber offen: eine Busfahrt nach München mit Übernachtung.
Schwierige Ticketsituation
Trotz der schwierigen Ticketsituation steht eines fest: „Klosterruine Gramzow“ gibt immer alles, um gemeinsam besondere Momente rund um den FC Bayern zu erleben. Auch optisch hat der Fanclub einen Schritt in die Zukunft gemacht. Mit einem neu entworfenen Wappen präsentiert sich die Klosterruine Gramzow in einem modernen Erscheinungsbild. Dabei wurden die Wurzeln des Fanclubs, die Klosterruine als Wahrzeichen, und die Verbundenheit zum FC Bayern München sichtbar miteinander vereint.
Ehrenpräsident: „Wir sind eine eingefleischte Truppe.“
Sven Max Schröder bleibt eine zentrale Stütze innerhalb des Fanclubs. Als langjährige rechte Hand des Präsidenten Schmidtmann setzt er seine Arbeit mit großem Engagement fort und unterstützt die neue Führung aktiv. Schmidtmann betont die enge Verbundenheit der Mitglieder: „Wir sind eine sehr eingefleischte Truppe, wie es sich bei zahlreichen Veranstaltungen gezeigt hat. Wie sagt man so schön: ‚Masse ist nicht gleich Klasse!‛“
Fußball verbindet: Gemeinschaft, Leidenschaft und Zusammenhalt prägen die Atmosphäre unter Fans. Besonders deutlich wird dies beim Fanclub „Klosterruine Gramzow“, der sich auf zahlreiche gemeinsame Erlebnisse in den kommenden Monaten freut.